Priestermönch Paisios: Mönchtum in der Orthodoxen Kirche - Fragen und Antworten- video (Neu)

Priestermönch Paisios aus dem Kloster des hl. Arsenios in Griechenlad antwortet auf Fragen nach seinem Vortrag über das Mönchtum. (28/7/2014)

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Über die Erforschung der Mysterien Gottes


Über die Erforschung der Mysterien Gottes

Hl. Nikolaj Velimirović

Über die Erforschung der Mysterien Gottes [1]

Wie ist der Herr Christus von der Erde in den Himmel aufgefahren?" Diese Frage also ist es, die dich quält? Sag: "Mit der göttlichen Kraft ist der auferstandene Herr von Seinem irdischen Reich in Sein himmlisches Reich aufgefahren", und sei fortan in Ruhe. Denn wenn du fortfährst, dich in die Erforschung aller Mysterien Gottes zu vertiefen, werden noch viele andere Fragen dich zu quälen anfangen, wie zum Beispiel: Wie wurde Christus geboren? Wie schritt Er über das Wasser? Wie trieb Er die Dämonen aus und heilte die Krankheiten? Wie wurde Er verwandelt auf dem Berg? Wie auferweckte Er die Toten? Wie auferstand Er? Eine einzige ist die Antwort auf alle diese Fragen: All dies geschah durch die göttliche Kraft Christi.

Die Erforschung der Mysterien Gottes ist nicht verboten. Sie ist aber auch nicht zu empfehlen für solche, die noch nicht angelangt sind auf dem Gipfel der vollkommenen Selbstübergabe an den Willen Gottes, des vollkommenen Glaubens, der vollkommenen Liebe, Reinheit und Demut. 

Origenes war einer der meistgebildeten Menschen seiner Zeit. Bewaffnet mit einem kolossalen Wissen weltlicher und theologischer Natur, wagte er es, sich an die Erforschung der höchst subtilen Mysterien von Gottes Sein zu machen, und er fiel in die Verblendung. Die Kirche hat seine Irrlehren verurteilt. Und der heilige Symeon der Gottesnarr sagte über ihn: "Origenes stieg ins Meer, doch er war nicht imstand, wieder herauszukommen, und ertrank in den Tiefen." 

Es ist genug, dass wir über die Auffahrt des Herrn das wissen, was im Evangelium geschrieben steht. Und dort steht geschrieben: "Und es geschah, während Er sie segnete, dass Er Sich entfernte von ihnen und hinaufgetragen wurde in den Himmel" (Lk 24,51). Während Er die Menschen segnete also, wurde Er hinaufgenommen in den Himmel. Damit offenbarte uns der Herr auf konkrete Art großes Wissen: Indem wir einander segnen und nur so, werden wir in den Himmel hinaufgenommen. Indem wir segnen, werden wir hinaufgenommen, doch wenn wir verfluchen, werden wir stürzen. Was wir geben, das empfangen wir auch: entweder Segen oder Fluch. Die Voraussetzung unserer eigenen Hinaufnahme ist mithin der Segen.

Christus ist aufgefahren 

http://www.prodromos-verlag.de/

[1] Dies ist Brief 128 aus der Sammlung der 300 Hierapostolischen Briefe des Hl. Nikolaj, Bischof von Ochrid und Zica (1880-1956). Mit diesem Brief  beantwortete der heilige Hierarch eine Frage des Bruders Zdravko T. über das "Wie" der Auffahrt des Herrn. Dt. Übersetzung aus der griech. Ausgabe der Briefe (En Plo, 4. Auflage Athen 2010) vom Kloster des Hl. Johannes des Vorläufers, Chania 2011.


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