Altvater Paisios vom Berg Athos – der hesychastische Weg des Friedens

Altvater Paisios vom Berg Athos der hesychastische Weg des Friedens Zusammengestellt von  Bischof Alexander (Mileant), Johannes A. Wolf und Christos V.M. Tagarakis1ltvater Paisios (Eznepidis, 1924-1994) war ein Ρωμιός (Romiós oderRûm, ein Grieche und orthodox) und stammte aus Kappadokien (heutige Türkei). Er wurde Mönch auf dem Heiligen Berg Athos (Griechenland). Durch die Askese des Hesychasmus geläutert, weihte er sein ganzes Leben Gott und seinen Mitmenschen. An die Tür seines Kellions hatte er einen Zettel geheftet (siehe nebenstehende Abb.), der an die Pilger gerichtet war:

Schreibt, was ihr möchtet, werft den Zettel in den Kasten ein, und ich werde euch viel mehr durch mein Gebet als durch vieles Reden (πολυλογία - polilogía) helfen.Auf diese Weise werde ich Zeit haben, mehr Menschen, die Schmerz und Kummer haben, zu helfen.Ich bin hierher gekommen, um zu beten, und nicht um den Lehrer zu spielen. Mönch Paisios

Das ist der Sinn des Hesychasmus in der Orthodoxie: Durch die Gnade Gottes und die persönliche Askese schreitet man auf dem geistlichen Weg der Reinigung, Erleuchtung und Vergöttlichung (theosis) voran, der in der Philokalia (russ. Dobrotoljubie) dargestellt wird. Diesen Weg können sowohl Mönche und Nonnen als auch die Menschen, die in der Welt leben (Laien), gehen.

Wenn ein Asket (Mönch/Nonne in der Wüste oder Priester in der Welt) auf dem Weg des Hesychasmus fortgeschritten ist, kann er ein geistlicher Lehrer werden; ein spiritueller Vater (ein Altvater, gr. Gerondas, russ. Starez), der andere Menschen beraten kann. Nach den Worten des Altvaters Paisios wird man ein „Leuchtturm", der den „Schiffen" (d. h. den Menschen) die richtige Richtung zeigt.

Durch den Weg des Hesychasmus ist das Wunder des Altvaters Paisios geschehen: Ein bescheidener einfacher Mann, der keine weltliche Ausbildung hatte - er besaß höchstens Grundschulkenntniss-, verließ die Welt und wurde durch die Gnade Gottes und seine Askese ein lebendiger Heiliger. Obwohl er alle modernen Medien (Zeitungen, Radio, Fernsehen, Internet) mied, wurde seine Heiligkeit weltbekannt. Seine Bücher sind bis heute in neunzehn Sprachen übersetzt (siehe Literaturliste) und mehrmals aufgelegt worden. Unter anderen sind sein Werk Der heilige Arsenios von Kappadokien von 1975 bis 2003 zweiundzwanzig Mal, und seine Lehre, Band 1, von 1998 bis 2004 sieben Mal aufgelegt worden (die Daten betreffen die griechischen Auflagen). Wie Äbtissin Philothei (Hl. Hesychasterion „Evangelist Johannes der Theologe", Souroti) schreibt:... Um die Fortsetzung zu lesen, klicken Sie bitte hier"

Quellen (auf Deutsch): Der Schmale Pfad, März/April 2006, Band 15, Seiten 52-152. Internet Seite: www.orthlit.de

http://vatopaidi.wordpress.com/2009/03/26/altvater-paisios/



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