Warum sind Häresien gefährlich?

Wahrheit, Dogma und Häresie gemäß der Orthodoxen Überlieferung

Mit der vorliegenden Ausgabe verzeichnen wir nunmehr 100 Bände unserer Zeitschrift „Orthodoxie und Häresie“, die im März des Jahres 1999 zum ersten Mal erschienen ist, und mit der unsere lokale Kirche seit 18 Jahren das Orthodoxe Pleroma über das signifikante spirituelle wie auch soziale Problem der Häresien und der para-religiösen Organisationen informiert, während sie gleichsam anstrebt, die erlösende Wahrheit des Evangeliums Christi unverfälscht weiterzugeben. Bei diesem Anlass haben wir es als nützlich erachtet, diese Ausgabe allgemeineren Themen zu widmen, wobei auf verschiedene Fragen geantwortet wird, u.a. was Häresien überhaupt sind, was Para-Religion ist, was ein Orthodoxes Dogma ist und wie es funktioniert, welche Gefahren in Häresien lauern und wie wir diesen Herr werden können.

Die Häresien stellen selbstverständlich kein neuartiges Phänomen dar, sondern vielmehr ein sehr altes. Bereits im Neuen Testament wird unter anderem auf „verderbliche Häresien“ (2 Petr 2,1) Bezug genommen. Dies bedeutet, dass „Häresie“ von Beginn an ein ausgesprochen negativer Begriff war und mit „Verderben“, d.h. mit geistiger Zerstörung, in Zusammenhang gebracht wurde. Doch was ist eine Häresie?

Der Begriff bedeutet Wahl (altgriech. «αἱροῦμαι»= wählen, vorziehen). Indessen wird er im Christentum nicht nur als Wahl gebraucht, im Sinne der Wahl eines Elements anstelle des Ganzen, sondern auch als Verfälschung des Erwählten und dem Anspruch auf vollkommene Wahrheit. Überdies betrifft diese Wahl nicht die Wahrheit über das Weltliche, wo „das sündigen über dies ungefährlich ist“ (Λόγος ΚΖ΄,10), sondern die Wahrheit über Gott, die erlösende Wahrheit. Und wenn diese Wahrheit (oder ein Teil dieser) verfälscht wird, ist sie keine erlösende mehr und führt ins Verderben. Mit anderen Worten: Die Häresie ist die Verfälschung der Lehre des Herrn, der Wahrheit, die uns Gott Selbst durch Jesus Christus offenbart hat, und welche die Kirche daraufhin in Dogmen artikuliert hat. Folglich ist Häresie jede Formulierung, die sich auf Gott bezieht und das Orthodoxe Dogma verfälscht wiedergibt.


Ist aber die Verfälschung des Dogmas derart wichtig? Hängt unsere Erlösung von unseren Glaubensgrundsätzen ab oder von unserem Handeln? Von der Theorie oder von der Praxis? Errettet uns die Ideologie oder aber die Lebensführung? Um auf diese Fragen eine Antwort zu geben, muss man zunächst gründlich den Inhalt und die Funktion des orthodoxen Dogmas verstanden haben. Der Begriff „Dogma“ ist in unserer Zeit mit negativen Attributen versehen und unpopulär, weil er sofort an Dogmatismus erinnert. Tatsächlich ist mit Dogma in der Regel eine Formulierung gemeint, theoretischer, ethischer, juristischer u.a. Natur, die eine absolute Wahrheit darstellt und nicht angezweifelt werden soll, wodurch Kritik und Dialoge ausgeschlossen werden. Im Anspruch, dass sich die absolute Wahrheit in einem Dogma ausdrückt, verbirgt sich meist die unzulängliche Resistenz im Fall der Kritik. Heutzutage, wo alles kritisiert wird, wird das Insistieren auf ein Dogma und das nicht Akzeptieren eines Dialoges nicht zu Unrecht als krankhafter Dogmatismus wahrgenommen.
Dennoch findet das nur in Wahrheiten Geltung, die sich aufs Weltliche beziehen. In der Theologie der Kirche hat das Dogma eine vollkommen andere Funktion. Hier handelt es sich um eine Formulierung, die auf eine Wahrheit oder Wahrhaftigkeit Bezug nimmt, die von Natur aus unbeschreiblich ist. So kann das (kirchliche) Dogma weder beschrieben, noch mit der Wahrheit gleichgesetzt werden. Viele, die übereifrig die Dogmen zu verteidigen versuchen, glauben, dass das Dogma und die Wahrheit ein und dasselbe sind. Doch hierbei handelt es sich um eine Irrlehre, eine Art Götzenverehrung. Denn zwischen dem Dogma und der Wahrheit ist zu unterscheiden, da in diesem Fall die Wahrheit unerschaffen ist, während das Dogma eine erschaffene Formulierung dieser darstellt (vermittels erschaffener „Begriffe“ und „Sprachmittel“). Noch besteht eine Parallelität des Dogmas zu der bezeichneten Wahrheit, wie es bei erschaffenen Dingen und ihrer (ebenso erschaffenen) Beschreibungen der Fall ist. Die Tatsache, dass die Wahrheit Gottes selbst nach ihrer Formulierung „übersinnlich“, „überbegrifflich“ und „unbeschreiblich“ bleibt, bedeutet, dass Dogmen weder begriffen, noch kritisiert werden können. Für den menschlichen Verstand sind sie oftmals vielmehr unbegreifliche Formulierungen und sogar irrational.


Gemäß der Orthodoxen Überlieferung bestimmt das Dogma nicht, noch ist es mit der Wahrheit gleichzusetzen; es umschreibt und führt zu ihr (der Wahrheit) hin. Das Dogma ist kostbar und notwendig, als Zeiger und Wegweiser, aber es besitzt nicht den absoluten und ewigen Charakter der Wahrheit selbst. Die Kirchenväter, welche die Dogmen formulierten, wussten, dass der Sinn der Dogmen im Grunde in ihrer Annullierung liegt. Wenn jemand die Wahrheit erlangt (die Theosis, die Gottesschau, die Pfingsterfahrung), braucht er die Dogmen nicht mehr. Die Dogmen funktionieren beispielsweise wie die Straßenschilder, die uns die Lage einer Stadt aufzeigen. Das Schild ist nicht gleich die Stadt (die Stadt befindet sich an einem anderem Ort als die Stadt). Sie ist kostbar und notwendig, solange wir noch nicht die Stadt erreicht haben. Wenn wir dort ankommen, ist zum einen das Schild nicht mehr nützlich für uns, sondern für alle, die sich noch fern der Stadt befinden; und zum anderen bestätigen wir anhand unserer persönlichen Erfahrung, dass das Schild (das Dogma) Richtigkeit besitzt, weil es uns den rechten Weg wies. Doch wenn jemand das Schild verändert, es in eine andere Richtung dreht, z.B. wenn auf dem Schild „Athen“ steht und man es in Richtung der Stadt Patras dreht, wird jeder, der ihm folgt, in die falsche Richtung laufen und eine andere Stadt erreichen, und dennoch meinen, dass er sich am Ziel befindet.

Die Häresien haben dieselbe Auswirkung. Sie verdrehen das Dogma, das uns unser Ziel, das Königreich Gottes, aufzeigt, und führen ihre Anhänger in ein „weit entferntes Land“, in eine andere Stadt, in der der Teufel „Herrscher“ ist, wie die Kirchenväter lehren. Es ist offensichtlich, dass das Dogma und die Häresie weder simple theoretische Formulierungen darstellen, noch menschliche Ideologien ohne Konsequenzen, aber zwei unterschiedliche Arten zu Leben: Eine, die zur Erlösung führt und eine andere, die nicht zu Erlösung führt, sondern zur Versklavung durch den Teufel. „Dogmatik“ und „Ethik“ sind der Orthodoxen Überlieferung nach keine getrennten, aber miteinander versponnene Zustände, die zwei Seiten einer Münze. Folge dessen besteht die größte Gefahr, die von den Häresien jeglicher Art ausgeht, in den spirituellen Konsequenzen und der Absonderung von der Erlösung, der Gefahr der ewigen Verdammnis. Die Häresien präsentieren, wie Apostel Paulus schrieb, ein „anderes Evangelium“ (Gal 1,6), indem sie das Evangelium Christi verkehren, deshalb ist jeder verdammt, der etwas anderes predigt, selbst wenn es sich um einen Engel vom Himmeln handelt (Gal 1,8). In diesem Kontext wird der Kampf der großen (Kirchen-)Väter gegen die Häresien ihrer Zeit, aber auch die Sorge der Kirche um eine Formulierung der Wahrheit des Evangeliums mittels der Ökumenischen Synoden mit Begriffen, die so exakt wie möglich sein sollten, umso verständlicher, weil durch all dies die Errettung ihrer Mitglieder gewährleistet werden sollte.



Häresie und Para-Religion in der heutigen Zeit

Bis jetzt haben wir uns mehr auf die Vergangenheit bezogen. In der heutigen Zeit ist das Phänomen sowohl seiner Größe, wie auch seiner Form nach, ein anderes. Die heutigen Häresien sind zahlreich und weltweit aktiv. Viele von ihnen präsentieren sich nicht als religiöse Gruppen und bekämpfen die Kirche nicht auf direkte Weise. In unserem Land verstecken sie sich sogar oftmals unter dem Mantel der Orthodoxie oder benutzen christliche Sprache und christliche Texte, aber verdrehten deren Sinn und Inhalt. Es ist im Allgemeinen so, dass die heutigen Häresien in der Regel ihr wahres Gesicht verbergen und verschiede Masken aufsetzen, z.B. philosophische, psychologische, pädagogische, wissenschaftliche, künstlerische, athletische. Die Häresien unterziehen sich wie alles andere auch Entwicklungen, sodass man sich genötigt sieht, auch Gruppen zu ihnen zugehörig zu befinden, die keine christlichen sind und deren Lehren im Widerspruch zur Orthodoxen Glaubenslehre steht.

Folglich treten heute in Erscheinung: Häresien im eigentlichen Sinn, wobei es sich um Gruppen mit christlichen oder pseudochristlichen Charakteristika handelt, aber auch Gruppierungen, oder Lehren, die nicht dem christlichen Spektrum zugehörig sind, selbst wenn sie christliche Sprache verwenden, und sich nicht zum Glauben an Christus bekennen, auch wenn sie über einen „Christus“ sprechen. Die Letzteren werden „para-religiös“ oder „para-religiöse Gruppen“ genannt, da sie sich sogar von den anderen (der Griechischen Verfassung nach „bekannten“) monotheistischen Religionen unterscheiden. Auf weltweiter Ebene werden sie „Sekten“ oder „Kulte“ genannt und die Unterschiede zwischen ihnen sind enorm, aber es gibt auch Gemeinsamkeiten, wie die totalitäre Struktur. Der Bericht der französischen „Interministeriellen Mission zur Bekämpfung der Häresien“ beschreibt diese, in ihrem Versuch, den Begriff „Sekte“ zu bestimmen, wie folgt: „Die Häresie (Sekte) ist eine Verbindung mit totalitärer Struktur, die religiöse Ziele entweder verfolgt oder auch nicht, derer Verhalten die Menschenrechte oder das soziale Gleichgewicht verletzt“.
Es ist offensichtlich, dass es sich um ein weit gefährlicheres Phänomen handelt als die Häresien in der Vergangenheit. Denn in diesen so genannten „neuen Häresien“ (Sekten), bestehen außer der spirituellen Gefährdung, die auch bei früheren Häresien gegeben war, auch neue, physische Gefahren, Bedrohungen für die Person selbst (Menschenrechtsverletzungen u.a.), die Familie, die Gesellschaft, die Kultur und das Leben selbst. Dabei handelt es sich keineswegs um Übertreibungen, wenn man bedenkt, dass zwei solche Sekten zu einem Massenselbstmord oder Mord von insgesamt 940 Anhängern in Texas, U.S.A. 1978 und 980 Anhängern in Uganda im Jahr 1999 verleitet haben. Aus diesem Grund sind im Ausland nationale Regierungen, soziale Träger und internationale Organisationen aktiv geworden, wie z.B. die Europäische Union, die offizielle Anweisungen für ihre Mitgliedsstaaten veröffentlicht hat, um dem Problem Herr zu werden.
Wir können an dieser Stelle nicht ausführlich auf die Gefahren eingehen, die von den Häresien ausgehen. Trotzdem ist anzuführen, dass sie, auch gemäß den offiziellen Veröffentlichungen der Europäischen Union, verantwortlich sind für Massenselbstmorde, Todesfälle, Persönlichkeitsmanipulation, Freiheitsentzug, Beraubung der Menschenrechte, Misshandlung und Mord an Minderjährigen, Drogenhandel, Waffenhandel, Spionage, illegale Einwanderung, illegale medizinische Praktiken, Terrorismus, finanzielle Ausbeutung, Unterschlagung des Vermögens ihrer Mitglieder u.a..
Es ist weitestgehend so, dass heutige Häresien existentielle Lücken zu schließen (auszunutzen) versuchen, die durch die Ausweglosigkeit der heutigen Kultur, die Separation des Menschen in unserer Zeit und die Apostasie von Gott entstanden sind. Ihre Repräsentanten inszenieren sich als „Hoffnungshändler“, die eine „sichere“ Lösung der Probleme der Menschheit versprechen, wenn man sich ihnen nur vollkommen ausliefert, die persönliche Freiheit, seine Menschenwürde, und für Gewöhnlich auch die weltlichen Güter, die man besitzt.


Wie man den Häresien entgegentreten kann

Es liegt nunmehr auf der Hand, dass auf unsere Frage „Warum sind Häresien gefährlich?“, zwei Antworten gegeben werden können: a) weil sie den ewigen Zustand des Menschen gefährden, d.h. seine Erlösung, und b) weil sie den gegenwärtigen Zustand des Menschen bedrohen, d.h. seine körperliche Unversehrtheit, aber auch seine sozialen Beziehungen (Familie, Gesellschaft, Staat). Wie aber kann man diesen Gefahren gegenübertreten?

Selbstverständlich ist die Vorsorge das beste Mittel. Im Fall der traditionellen Häresien handelt es sich bei der Vorsorge um ursprüngliches spirituelles Leben, Teilnahme an den Sakramenten der Kirche (Beichte, Heilige Kommunion), Lesen des Wortes Gottes (da man z.B. nicht mit Häretikern diskutieren kann, ohne das Neue Testament gründlich studiert zu haben) und auch insbesondere um Vertrauen in die Kirche. Der Glauben an die Kirche ist die notwendige Voraussetzung, um erlöst zu werden, da wir auch im Credo bekennen, dass wir an „eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“ glauben. Sie ist „der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit“ (1 Tim 3,15), wie Apostel Paulus sagte. Sie formuliert die Dogmen, mittels der Ökumenischen Synoden und den gotttragenden Kirchenvätern, damit ihre Mitglieder ihnen folgen und errettet werden können. Es ist tatsächlich so, dass unter diesen Voraussetzungen niemand davon bedroht ist, diesen Häresien zum Opfer zu fallen.

Trotzdem genügen diese Voraussetzungen nicht im Falle der so genannten „neuen Häresien“ oder para-religiösen Gruppen. Hier versucht „die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführt“ (Offb 12,9), in den Irrtum „wo es möglich wäre auch die Auserwählten“ (Mt 24,24) zu verführen, das bedeutet, dass auch die bewussten Christen bedroht sind. Dies geschieht, weil die neuen Häresie mit ihrer falschen Fassade die Menschen beeinflussen (selbst mit orthodoxer Fassade), aber auch weil sie bestimmte und methodische Schritte umsetzen, um Anhänger zu schaffen. Möglich ist demnach, dass man zu einem Mitglied einer solchen Gruppierung wird, ohne sich darüber bewusst zu sein. Um solches zu umgehen, muss man über grundlegendes Wissen und Informationen diese Gruppen betreffend verfügen.

In einer Zeitschrift, die von der „Panhellenischen Elternvereinigung zum Schutz der Griechisch-Orthodoxen Kultur, der Familie und der Person“ veröffentlicht wird, werden die Charakteristika aufgezählt, die eine gefährliche Gruppierung aufweisen kann und die man kennen sollte, um der Bedrohung einer Bekehrung entgegenzutreten. Diese lauten wie folgt:


1)In der Gruppe wirst du genau das finden, wonach du bis jetzt erfolglos gesucht hast. „Sie“ weiß was dir fehlt.
2)Bereits beim ersten Kontakt eröffnet sie dir eine vollkommen neue Sicht auf die Dinge.

3)Die Weltanschauung der Gruppe ist über alle Maßen vereinfacht („gut“-“böse“) und auf jedes Problem kann sie eine Lösung liefern

4)Es ist schwierig, das wahre Bild der Gruppe zu erkennen. Es ist ohnehin nicht wichtig zu denken oder zu forschen. Deine neuen Freunde sagen dir: „Das kann nicht erklärt werden, sondern nur erlebt, komm zu uns in unseren Sitz“.
5)Die Gruppe hat ihren Anführer, Es ist ihr „Prophet“ (Medium), Guru oder „Lehrer“; nur er kennt die ganze „Wahrheit“.
6)Die Lehre der Gruppe ist die einzige authentische, ewige und wahre Erkenntnis. Wissenschaft, logisches Denken, logisches Verständnis werden als verdreht, negativ, teuflisch oder finster angesehen.
7)Die Kritik von Außenstehenden wird als Beweis verwendet, dass die Gruppe im Recht ist.
8)Das Ende der Welt naht. Die Menschheit ist auf dem Weg zur Zerstörung und allein die Gruppe weiß, wie die Welt errettet werden kann.
9)Die Gruppe ist die „Elite“. Der Rest der Welt ist krank und verloren, wenn er nicht kooperiert und seine Erlösung zulässt.
10)“Du bist dir selbst und der Menschheit gegenüber verpflichtet. Du musst sofort beitreten“.
11)Die Gruppe distanziert sich von der übrigen Welt durch Kleidung, Ernährung, Sprache und eigene „menschliche Beziehungen“.
12)Die Gruppe will, dass du all deine „alten“ Beziehungen unterbrichst, weil sie deiner Entwicklung im Weg stehen.
13)Dein sexuelles Verhalten wird vollkommen kontrolliert. Sie bestimmen über die Wahl deines Partners, ob Gruppensex stattfindet oder ob du in Enthaltsamkeit leben sollst.
14)Die Gruppe vereinnahmt deine ganze Zeit mit „Verpflichtungen“ ihr gegenüber: Dem Verkauf von Büchern, Kontakt zu neuen Mitgliedern, Seminaren, Meditation...
15)Du kannst nicht allein sein. Immer muss jemand aus der Gruppe bei dir sein.
16)Die Gruppe verlangt, dass du die Regeln und den „einzigen Weg zur Erlösung“ exakt befolgst, den sie dir vorgibt.
17)Wenn du zweifelst und den versprochenen Erfolg nicht erreichst „bist allein du Schuld“, weil dein Glaube nicht groß genug ist und nicht aktiv wirst, so wie die Gruppe es vorgibt.


Wenn jemand bereits zum Anhänger geworden ist, ist spezielle Handhabung vonnöten, vonseiten der Abteilungen gegen die Häresien der Heiligen Metropolien, dem dedizierten Ausschuss der Heiligen Synode der Griechischen Kirche und bestimmten Organisation, wie der „Panhellenischen Elternvereinigung“. Dennoch ist auch die energische Intervention der Regierung notwendig, was die Vorsorge, aber auch die Bekämpfung des Phänomens betrifft. Nichtsdestotrotz stellen ein ursprüngliches spirituelles Leben und eine authentische Beziehung zu Gott immer einen Sicherheitsgurt dar, der „existentielle Lücken“ zu schließen vermag, die vonseiten der „neuen Häresien“ ausgenutzt werden.

(Aus der Zeitschrift „Orthodoxie und Häresie“ der Heiligen Metropolie von Mantinia und Kynouria, Band 100, Juli-Sept.2017)

Übersetzung: Alexia Ghika- Kyriazi

 


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