Eintritt in die Orthodoxe Kirche: Die Taufe des polnischen Professors Dr. Pawel P. Wroblewski


Eintritt in die Orthodoxe Kirche:
Die Taufe des polnischen Professors Dr. Pawel P. Wroblewski 

(Donnerstag, den 13. September 2012) 

Pressemitteilung des Heiligen Klosters Pantokratoros in Melissochori 

Der Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dem „in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist“ (Apostelgeschichte 10, 34), hat es gefallen, den polnischen Professor der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau, Herrn Pawel  Wroblewski,  in die Arche der Rettung, die Orthodoxe Kirche, zu rufen und er wurde in unserem Kloster getauft. 


Der Assistenzprofessor für Philosophiegeschichte Dr. Pawel P. Wroblewski  ist Spezialist für die Textüberlieferung der aristotelischen Schriften (Corpus Aristotelicum). Er stammt aus einer polnischen Familie, die traditionell dem römisch-katholischen Glauben verbunden ist. Vor drei Jahren kam er mit den Heiligen Vätern der Kirche durch ihre heiligen und von Gott erleuchteten Texte in Berührung, und es wurde ihm nicht nur die einzigartige Wahrheit der Orthodoxie bewusst,  sondern auch, dass er durch die heilige Taufe in sie eintreten muss. Durch seine Kenntnis der Internetseite des Hl. Klosters Pantokratoros  Melissochoriou wurde er  in dieser Überzeugung bestärkt, und in der Folge kam er mit dem Kloster in Kontakt; so fand seine jahrelange Suche eine glückliche Erfüllung gemäß den von Gott erleuchteten heiligen Regeln der Ökumenischen Konzile. 

In einem Brief, den er kürzlich an unseren  obersten Priester und Hirten,  Seine Eminenz Metropolit Johannes von Langada, Litis und Rentinis  sandte, legte der Professor seine Erfahrungen dar, die ihn zur Aufnahme in die Orthodoxe Kirche führten. Er schreibt unter anderem: „Als ich zum ersten Mal die griechische Heilige Liturgie des Hl. Johannes Chrysostomos  besuchte, öffnete sich beim Gebet der Himmel vor mir, und der Herr berührte meine Seele von Oben … Seit dem Moment, wo Gott  meiner inneren Welt die Wahrheit der Orthodoxie offenbarte,  deren Kraft so stark ist, dass jemand, der sie findet, überzeugt ist, dass es das ist, was er immer gesucht hat, seitdem habe ich meine geistliche Heimstatt gefunden.“ Danach kommt Professor Wroblewski auf den Wunsch zu sprechen, in die Kirche aufgenommen zu werden nach den heiligen Regeln, d.h., den apostolischen, besonders der 46. Regel, nach den Regeln der Ökumenischen Konzile und sowie den kanonischen Briefen von Basilios dem Großen. In Polen ist es wegen der Prävalenz der Ekklesiologie des Ökumenismus und der – wie er schreibt -  verwandelten „Tauftheologie“ nicht mehr möglich, durch die Taufe aufgenommen zu werden, da doch die Aufnahme in die Orthodoxie durch das Chrisma schon immer seltener wird und seit dem Jahr 2000  durch  Beichte und Hl. Kommunion ersetzt worden ist. 

Die Taufe von Professor Wrobleweski wurde am Donnerstag, dem 13. September am Vormittag in der Hauptkirche des Hl. Klosters Pantokratoros Melissochoriou durch seine Eminenz Metropolit Johannes vollzogen, der nach der Taufzeremonie an den Neugetauften anerkennende Worte  richtete wegen der wohltätigen Vorsorge Christi und der Antwort des Professors darauf,  und  mit stärkenden Worten an  Herrn Pawel betonte Seine Eminenz die Einzigartigkeit der Orthodoxie und die gottgeschaffenen Energien, die in ihrem Raum wirken, aber auch die Notwendigkeit unseres beständigen geistlichen Kampfes „um nicht verworfen zu werden“ (1. Kor. 9,27).  

An der Taufe, wobei die „gute Wandlung“  des Professors offensichtlich war, nahmen alle anwesenden Brüder des Hl. Klosters betend teil, sowie der Pate Stephanos. Seine Eminenz würdigte durch seine Anwesenheit das segensreiche Ereignis, und er setzte das Gespräch mit Professor Wroblewski während der anschließenden Bewirtung und dem Mittagsmahl fort und schlug dem Herrn Professor vor, auch Orte geistlichen Segens sowie Naturschönheiten unserer Gegend zu besuchen.  

Die Universität Breslau (Wroclawski) ist eine der ältesten Universitäten in Osteuropa und die größte im Umfeld. Sie wurde von den Jesuiten vor ungefähr 300 Jahren gegründet und wird gegenwärtig von 40.000 Studenten und 1900 Doktoranden besucht. Der junge und vielversprechende Professor Wroblewski nahm zuletzt am Internationalen Russisch-Polnischen Wissenschafts-Kongress mit dem Titel: „Problems of Culture in Russian and Polish Scientific Thought“ (St. Petersburg, 21.-25. Mai 2012) teil, wo er das Thema „The Cultural Creativity of the Christendom according to Georges Florovsky“ entwickelte. Das von uns beigefügte Foto stammt von dem Kongress “Paradigms of Freedom in Philosophy and Theology”. Der Professor hat parallel zu seiner akademischen Aktivität auch an offiziellen Missionen des polnischen Staates im Ausland teilgenommen.  

Die ekklesiologisch dokumentierte und bewusste Umkehr zur Orthodoxie aus dem traditionellen und strengen römisch-katholischen Umfeld Polens beweist nicht nur, dass der Herr die Rettung „der Fernen und der Nahen“ (Eph. 2, 17) bewirkt, sondern zeigt wieder einmal, dass diejenigen, die sich durch die Taufe in den Leib Christi eingliedern, in die Orthodoxe Kirche, mit gutem Gewissen und aus innerer „Information“ handeln, und sie haben als Kriterium und  unbestreitbaren und unfehlbaren Ausgangspunkt die ungelogenen Zeugnisse der Kirchengeschichte, des dogmatischen Selbstbewusstseins und der anbetenden und kanonischen Praxis der Katholischen Orthodoxen Kirche über die Jahrhunderte.
Vom Heiligen Kloster 

Übersetzung: Marion Alipranti-Conrad, Universität Athen
Heiliges Kloster Pantokratoros 

 

   


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